Übergewicht auf dem Vormarsch
Die Zahlen sind alarmierend: 67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen hierzulande sind übergewichtig oder fettleibig. Als übergewichtig gilt man ab einem Body-Mass-Index (BMI) über 25, als fettleibig ab einem BMI von 30. Wer 1,70 Meter groß ist und 74 Kilogramm wiegt, hat einen BMI von 26 – also leichtes Übergewicht.
Dabei kann mit zunehmenden Lebensjahren ein leicht höherer BMI durchaus sinnvoll sein. Erhöhtes Gewicht ist nicht automatisch problematisch, kann es jedoch werden: Mögliche Folgen sind Gelenkabnutzung und Wirbelsäulenbeschwerden, bei Fettleibigkeit erhöhte Cholesterinwerte, Diabetes oder Bluthochdruck. Besonders gefährlich ist Bauchfett, anzutreffen vor allem bei „apfelförmigen" Männern ab 35, wenn der Testosteronspiegel abfällt. Es ist stoffwechselaktiv, begünstigt hohen Blutdruck und kann innere Organe schädigen. Bei Frauen entsteht häufiger die weniger gefährliche „Birnenform".
Neue Forschung: Fettleber gefährdet das Herz
Besonders alarmierend: Ausgerechnet in einer Zeit mit mehr Diäten und Ernährungstipps als je zuvor sind die Organe so stark verfettet wie in keiner Generation zuvor. Bei bis zu 40 Prozent der Bevölkerung hat das Übergewicht zur sogenannten nichtalkoholischen Fettleber geführt. Eine verfettete Leber kann ihre Stoffwechselaufgaben nicht mehr richtig erfüllen – typische Folgen sind Zucker- und Fettstoffwechselstörungen auf dem direkten Weg zum Diabetes. Zudem hat sich die Fettleber als großes Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen herausgestellt.
Warum Pauschaldiäten scheitern – „Dein Essen ist nicht das meine"
Warum werden wir trotz aller Ratschläge immer schwerer? Eine Antwort gab bereits 2009 eine Studie von Prof. Dr. Hannelore Daniel (TU München): Jeder Organismus reagiert völlig anders auf Lebensmittel – ebenso wie auf Fasten, Sport und Stress. Eine Studie des Weizmann Institute of Science (2015) bestätigte: Dieselben Lebensmittel wirken bei verschiedenen Menschen unterschiedlich auf den Blutzucker. Eine mögliche Ursache ist die höchst individuelle Zusammensetzung der Darmflora. Gesunde Ernährung kann demnach nur eine sein, die individuell auf den Einzelnen abgestimmt ist.
Das Z.O.R Plus – Mangel im Überfluss
Unsere traditionelle Ernährung passt oft nicht mehr zum Lebensstil. Viel Energie in Form von Kohlenhydraten aus Brot, Müsli, Reis, Nudeln und Zucker verträgt nur, wer viel Muskelmasse hat und körperlich arbeitet. Bei wenig beanspruchter Muskulatur tappt man in die Fettfalle, weil der Körper ständig mehr Energie bekommt als er braucht.
Gleichzeitig schwindet die Nährstoffdichte industriell verarbeiteter Produkte. „Wir leiden Mangel im Überfluss", bringt es Dr. Frohberger auf den Punkt: „Weil in Lebensmitteln nicht mehr drin ist, was mal drin war, sind wir hinsichtlich Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen oft unterernährt – das schwächt das Immunsystem." Im Z.O.R. gleichen wir solche Defizite gezielt aus – über eine individuell angepasste Versorgung mit Mikronährstoffen, bei Bedarf auch über Infusionen.
Wie Insulin die Fettverbrennung blockiert
Die größten Dickmacher sind kurzkettige Kohlenhydrate, wie sie in raffinierten Weißmehlprodukten stecken. Sie lassen den Blutzucker in die Höhe schießen und kurz darauf ebenso rasant abfallen – satt wird man nur kurz. Greifen wir pausenlos zum nächsten Snack, muss die Bauchspeicheldrüse pausenlos Insulin produzieren. Hohe Insulinspiegel blockieren zugleich die Fettverbrennung. Irgendwann sprechen die Zellen nicht mehr auf Insulin an: Es entsteht eine Insulinresistenz – die Vorstufe zum Typ-2-Diabetes.
Die Lösung liegt im Grunde im „Back to the roots": saisonale Bio-Lebensmittel aus kontrolliertem Anbau, ein konstanter Blutzuckerspiegel und damit ein Stopp des Heißhungers. Dass dieses Prinzip wirkt, zeigt prominent der Gewichtheber Matthias Steiner, der nach seinem Olympiasieg innerhalb eines Jahres 45 Kilogramm abnahm.
Vorteile eines individuellen Konzepts
Individuell
Statt Pauschaldiät entwickeln wir eine Strategie, die zu Ihrem Stoffwechsel, Ihrem Alltag und Ihren Vorlieben passt.
Messbar
Mit moderner Ganzkörperanalyse erfassen wir Muskelmasse, Fettverteilung und Stoffwechsel – so wird der Fortschritt sichtbar und belegbar.
Nachhaltig
Wir setzen nicht auf kurzfristige Kuren, sondern auf dauerhaft tragfähige Gewohnheiten – schlank werden und schlank bleiben.
So gehen wir im Z.O.R. vor
Anamnese und Stoffwechselanalyse: Wir erfassen Ihre Vorgeschichte und messen Körperzusammensetzung sowie relevante Stoffwechselwerte.
Individuelle Ernährungsstrategie: Auf dieser Basis entsteht ein Konzept mit konstantem Blutzucker und gestopptem Heißhunger.
Mikronährstoffe ausgleichen: Nachgewiesene Defizite füllen wir gezielt auf – bei Bedarf über individuell angepasste Infusionen.
Bewegung und Muskelaufbau: Mehr Muskelmasse verbessert die Energieverwertung und schützt vor der Fettfalle.
Regelmäßige Verlaufskontrollen: Wir messen, passen an und sichern so Ihr Ergebnis langfristig.
Sie möchten Ihren Stoffwechsel verstehen, statt der nächsten Diät hinterherzulaufen? Vereinbaren Sie gern einen Termin im Z.O.R. am Roggenmarkt in Münster.























